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01-10-2025
Starke Knochen, gut funktionierende Muskeln und ein normal funktionierendes Immunsystem: Vitamin D spielt dabei eine wichtige Rolle. Dieses „Sonnenvitamin“ unterstützt Ihre Gesundheit auf vielfältige Weise und verdient auch mit zunehmendem Alter besondere Aufmerksamkeit. Doch nehmen Sie ausreichend Vitamin D auf? Und worin unterscheiden sich Vitamin D2 und D3?
Vitamin D: vielseitig für Ihre Gesundheit
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Wissenschaft immer mehr über die Bedeutung von Vitamin D herausgefunden. An vielen Stellen im Körper wurden Bindungsstellen für dieses Vitamin entdeckt, unter anderem in Knochen, Muskeln und Immunzellen. Vitamin D unterstützt Ihre Gesundheit somit auf unterschiedliche Weise.
Besonders bekannt ist die Rolle von Vitamin D beim Erhalt normaler Knochen und Zähne. Es hilft Ihrem Körper, Calcium und Phosphor aus der Nahrung aufzunehmen, und trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei. Diese Mineralstoffe werden für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen benötigt.
Darüber hinaus unterstützt Vitamin D die normale Muskelfunktion und spielt eine Rolle bei der Zellteilung. Auch trägt es zu einer normalen Funktion Ihres Immunsystems bei. Dabei wirkt es unter anderem auf bestimmte weiße Blutkörperchen, die an der Immunabwehr beteiligt sind.
Vitamin D kann das Sturzrisiko bei Erwachsenen ab 60 Jahren senken
Aus Studien geht hervor, dass ab einem Alter von 60 Jahren die Bedeutung eines guten Vitamin-D-Status noch größer wird. Die tägliche Einnahme eines Vitamin-D-Präparats mit mindestens 20 µg Vitamin D kann nämlich dazu beitragen, das Sturzrisiko bei Erwachsenen ab 60 Jahren zu verringern. Mit zunehmendem Alter nimmt unsere Muskelkraft ab und unsere Körperhaltung wird weniger stabil. Wissenschaftler vermuten, dass die Rolle von Vitamin D beim Erhalt einer guten Muskelkraft indirekt dazu beiträgt, einen festeren Stand zu ermöglichen und somit das Risiko für Stürze zu reduzieren. Stürze sind ein Risikofaktor für Knochenbrüche bei Männern und Frauen ab 60 Jahren. Andererseits ist es für die Erhaltung starker Knochen ebenfalls wichtig, auf einen guten Vitamin-D-Status, ausreichende Bewegung sowie eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung zu achten.
Was ist ein optimaler Vitamin-D-Spiegel?
Viele Vitamin-D-Experten gehen davon aus, dass der optimale Vitamin-D-Spiegel höher liegt als in den aktuellen Richtlinien angegeben. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein Calcidiol-Blutspiegel von mindestens 80 Nanomol pro Liter (nmol/l) besser geeignet wäre als der derzeitige Zielwert von 30 nmol/l (oder 50 nmol/l ab 70 Jahren). Die offiziellen Ernährungsempfehlungen und Supplementierungshinweise für Vitamin D orientieren sich in vielen Fällen noch an dem Erreichen eines Blutspiegels von 30 (bzw. 50) nmol/l. Es kann sinnvoll sein, den eigenen Vitamin-D-Spiegel bestimmen zu lassen, um einen Überblick über die individuelle Versorgung zu erhalten. Dies ist heutzutage auch mit einem einfachen Selbsttest möglich.
Vitamin D3 ist wirksamer als Vitamin D2
Die am häufigsten vorkommenden Formen von Vitamin D (Calciferol) sind Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Cholecalciferol wird beim Menschen in der Haut unter dem Einfluss von ultraviolettem Licht – etwa Sonnenlicht – gebildet (daher der Spitzname „Sonnenscheinvitamin“). Diese Formen von Vitamin D werden in der Leber in den Metaboliten Calcidiol (25-Hydroxyvitamin D) umgewandelt. Calcidiol wird dann je nach Bedarf in den Nieren sowie in anderen Zellen und Geweben in das biologisch aktive Hormon Calcitriol (1,25-Dihydroxyvitamin D) umgewandelt. Für die Supplementierung ist jedoch wichtig zu wissen, dass Vitamin D3 in den meisten Fällen wirksamer zu sein scheint als Vitamin D2, wenn es darum geht, den Calcidiolspiegel im Blut und letztlich auch das Calcitriol zu erhöhen. Daher verwendet Vitals in seinen Vitamin-D-Präparaten ausschließlich Vitamin D3.
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