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01-09-2017
Bioverfügbarkeit
Viele gängige Curcumin-Präparate (die in der Regel etwa 95 % Curcumin enthalten) weisen oft einen sehr hohen Curcumin-Gehalt pro Tagesdosis auf. Auf diese Weise wird versucht, einen kleinen Teil dieses Curcumins vor der vorzeitigen Inaktivierung in Darm und Leber zu bewahren. Die Messung des Blutspiegels nach der Einnahme eines solchen Standard-Curcuminprodukts hat jedoch gezeigt, dass es trotz seiner hohen Dosis kaum nachweisbares aktives Curcumin im Blut produziert. Es ist bekannt, dass die Bioverfügbarkeit von unverarbeitetem Curcumin alles andere als optimal ist. In einem ersten Schritt ist daher zu prüfen, ob ein spezielles Produktionsverfahren eingesetzt wurde, um dieses Problem wirksam zu lösen. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der „Aufnahme“ (gemessen als maximaler Blutspiegel, der zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der oralen Aufnahme eines Nährstoffs erreicht wird) und der „Bioverfügbarkeit“ (wie lange der Nährstoff in seiner biologisch aktiven Form im Blut vorhanden war und wie lange er die Möglichkeit hatte, seine Wirkung zu entfalten, gemessen als sogenannter „Area Under the Curve“-Wert). Diese Begriffe werden oft fälschlicherweise verwechselt und bedeuten nicht das Gleiche.
Analysemethode
Wenn bei einem Curcumin-Produkt tatsächlich behauptet wird, dass es nach einer speziellen Produktionsmethode hergestellt wurde, ist als nächstes zu untersuchen, welche Analysemethode zur Messung des aktiven Curcumins im Blut in der Studie (oder den Studien) verwendet wurde, welche die verbesserte Bioverfügbarkeit belegen soll. Bei einer Reihe gängiger Analysemethoden wird der Blutprobe vor der Messung das Enzym „Glucuronidase“ zugesetzt. Durch dieses Enzym wird die Glucuronidgruppe vom inaktiven Curcumin (Curcumin-Glucuronid) in der Blutprobe getrennt, wodurch wieder aktives Curcumin gebildet wird. Dies ergibt jedoch ein verzerrtes Bild, da auch inaktives Curcumin in die Messung einbezogen wird. Dies ist offensichtlich nicht repräsentativ für die tatsächlichen Blutspiegel von biologisch aktivem Curcumin im Körper. Ob Glucuronidase verwendet wurde, ist häufig im Abschnitt „Methoden“ eines Forschungsartikels zu finden.
Wissenschaftliche Basis mit Humanstudien
Die wichtigste Frage beim Vergleich von Curcuminpräparaten ist schließlich, ob der Hersteller auf die wissenschaftliche Untermauerung der gesundheitlichen Wirkungen geachtet hat. Mit anderen Worten: Gibt es mehrere Humanstudien, welche die gesundheitsfördernde Wirkung dieses bestimmten Curcuminpräparats unterstützen?
Curcumin-SLCP™ von Vitals
Verdure Sciences, dem Hersteller von Curcumin SLCP von Vitals, ist es nach jahrelanger Forschung gelungen, Probleme im Zusammenhang mit Resorption und Bioverfügbarkeit zu lösen. Durch ihre patentierte Technologie konnten sie die Aufnahme von Curcumin um das 65-fache und die Bioverfügbarkeit um nicht weniger als das 285-fache steigern (im Vergleich zu Standard-Curcumin-Präparaten, die zu 95 % aus Curcumin bestehen).(1) Dieser Durchbruch wurde erreicht, nachdem viele verschiedene Rezepturen auf ihre Bioverfügbarkeit beim Menschen getestet wurden. Außerdem verwendet der Hersteller dieses Curcumins (mit dem Markennamen Longvida®) ausschließlich eine einzigartige Analysemethode, bei der keine Glucuronidase hinzugefügt wird und nur das biologisch aktive Curcumin gemessen wird. Darüber hinaus legt Verdure Sciences großen Wert auf die wissenschaftliche Basis der gesundheitlichen Auswirkungen durch Humanstudien.
Möchten Sie detaillierte Informationen über Curcumin-SLCP von Vitals?
Gehen Sie zur Produktseite oder fordern Sie über [email protected] die Broschüre an.
Referenz
1. Gota et al. J. Agric Food Chem 2010. 58(4):2095-2099.