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02-10-2020
Der Begriff Phytosom setzt sich aus den griechischen Wörtern phuton (Pflanze) und soma (Körper) zusammen. Bei dem patentierten Herstellungsverfahren wird die natürliche Klumpenbildung bestimmter, schlecht resorbierbarer Phytonährstoffe reduziert und sie werden mit Phospholipiden aus Sonnenblumenlecithin vermischt. Die Wirkstoffe sind nicht eingekapselt (wie bei Liposomen), sondern es entsteht ein homogenes Gemisch aus kleinen, leicht resorbierbaren Partikeln. Viele Phytonährstoffe haben nämlich eine natürliche Affinität zu Phospholipiden. Das Ergebnis ist die Bildung von Phytosomen, wobei sich die Phytonährstoffe an die Phospholipide binden. Auf diese Weise werden sie besonders gut aufgenommen. Schließlich bestehen die Zellmembranen (z. B. die der Dünndarmzellen) selbst aus einer Phospholipid-Doppelschicht, wodurch diese Phytosomen die Darmwand ausgezeichnet passieren und die Wirkstoffe in den Blutkreislauf aufgenommen werden können. Siehe Abbildung 1.


Abbildung 1: Die Bildung und Aufnahme von Phytosomen.
Anders als die Liposomen-Technologie
Bei einem Liposom befindet sich der Wirkstoff im Zentrum eines Kügelchens mit einer Doppelschicht aus Phospholipiden. Bei der Phytosome®-Technologie handelt es sich um eine wirklich homogene Mischung, und der Wirkstoff ist nicht verkapselt. Daher benötigt man viel weniger Phospholipide als bei Liposomen.