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17-11-2020
Das Universitätsklinikum in Groningen (Universitair Medisch Centrum, UMCG) wird die Wirkung einer Vitamin-K2-Ergänzung in Hinblick auf das Geschmeidighalten der Blutgefäße bei Menschen, die nierentransplantiert sind, untersuchen. In dieser Gruppe von Menschen scheint Vitamin-K-Mangel oft vorzukommen. Matrix-Gla-Protein (MGP) ist ein wichtiges Calcium-regulierendes Eiweiß in der Blutbahn, jedoch kann MGP seine Funktion nur ausüben, wenn es durch Vitamin K (carboxyliert) aktiviert ist. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass ein guter Vitamin-K-Status für einen optimalen Blutspiegel von aktivem, carboxylierten MGP notwendig ist und dass dies dazu führen kann, dass Calcium am richtigen Ort ankommt, d. h. nicht in den Gefäßwänden. Ein niedriger Vitamin-K-Status kann daher einer der Gründe sein, warum nierentransplantierte Patienten mehr für die kardiovaskuläre Gesundheit tun müssen als gesunde Menschen.
Das Neue an dieser Studie ist, dass nicht die Wirkung von Vitamin K2 auf den aktuellen Zustand der Gefäßwand untersucht wird, sondern dass eine innovative Methode zur Identifizierung von zukünftigen Faktoren verwendet wird, welche die Geschmeidigkeit der Blutgefäße beeinflussen. Durch Einfluss dieser in einem frühen Stadium mithilfe der Zugabe von Vitamin K2, hoffen die Forscher, präventiv entgegenwirken zu können und besser dafür zu sorgen, dass Calcium nicht in die Gefäßwände eindringt. Es ist möglich, dass dadurch zur Erhaltung eines gesunden Herzens und gesunder Blutgefäße bei dieser spezifischen Gruppe von Menschen beigetragen wird.
Die Studie hat eine Dauer von insgesamt 12 Wochen. Die Studiengruppe von 20 Personen erhielt täglich 360 mcg Vitamin K2 in Form von MK-7 (2-mal 180 mcg). Die Kontrollgruppe von 20 Personen erhielt ebenfalls täglich ein Placebo, bestehend aus zwei Kapseln die vom Aussehen her den Vitamin-K2-Kapseln entsprechen. Das in der Studie verwendete Vitamin K2 ist Vitamin K2 von Vitals (in Form von K2Vital®Delta).