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Romy’s Rezept: Räucherlachs mit einem japanischen Twist

02-07-2026

Ob als leichter Sommersalat oder als Bowl serviert – dieses Gericht eignet sich ideal für warme Tage, an denen man Lust auf eine unkomplizierte Mahlzeit hat, die dennoch ausgewogen und sättigend ist!

Durch die Kombination aus Seegemüse, Kürbiskernen und Avocado liefert dieses Gericht unter anderem natürlich vorkommendes Magnesium. Lachs, insbesondere Wildlachs, enthält zudem Astaxanthin, einen natürlichen Farbstoff aus der Gruppe der Carotinoide, der im Fischgewebe vorkommt und ihm seine charakteristische Färbung verleiht.

Was ist Astaxanthin?
Astaxanthin ist ein Carotinoid mit charakteristischer roter Farbe. Carotinoide sind natürliche Stoffe, die in Pflanzen und bestimmten Mikroorganismen vorkommen. Sie weisen eine gelb bis rötlich-orange Färbung auf.
Diese Stoffe spielen eine Rolle bei der Photosynthese von Pflanzen, bei der Sonnenlicht zur Bildung von Nährstoffen genutzt wird. Darüber hinaus schützen sie Pflanzen und andere Organismen vor den schädlichen Auswirkungen von Sonnenlicht und Sauerstoff.

Warum ist der Lachs rosarot?
Lachse nehmen Astaxanthin über ihre Nahrung auf. Astaxanthin wird von Plankton, Algen sowie bestimmten Pflanzen, Schimmelpilzen und Bakterien gebildet, um sich gegen die schädigenden Einwirkungen von Sonnenlicht und Sauerstoff zu schützen.
Astaxanthin ist das wichtigste rosarote Pigment in Wassertieren wie Lachs, Forelle, Garnele, Krabbe, Hummer und Flusskrebs. Auch einige Vögel, wie beispielsweise der Flamingo, verdanken ihre Färbung diesem Pigment. Für diese Tiere ist Astaxanthin eine vitaminähnliche Substanz, die über die Nahrung aufgenommen wird.

Einige Nahrungsquellen von Astaxanthin sind:
• Lachs (vor allem Wildlachs)
• Forelle (z. B. Bachforelle oder Regenbogenforelle)
• Garnele / Shrimps
• Krabbe
• Hummer
• Flusskrebs

Astaxanthin ist auch in Form eines Nahrungsergänzungsmittels erhältlich.

Kennen Sie biologischen Meerlattich schon als natürliche Magnesiumquelle?
Meerlattich (Ulva lactuca) ist ein essbarer Seetang, der gewöhnlichem Salat ähnelt, in allen Meeren vorkommt und hauptsächlich auf Felsen in Küstennähe wächst. Der Meerlattich, der für biologisches Magnesium verwendet wird, wird in speziell ausgewählten Gebieten in Europa geerntet, in denen das Meerwasser so sauber wie möglich ist.
Der Seetang wird von Hand von den Felsen geerntet, wobei darauf geachtet wird, dass ein Teil des Seetangs am Felsen verbleibt, damit er wieder vollständig nachwachsen kann. Diese Art der Ernte ist sehr nachhaltig. Nach der Ernte wird der Seetang getrocknet und mithilfe spezieller Verfahren verarbeitet. Dabei kann ein Rohstoff entstehen, der einen hohen natürlichen Magnesiumgehalt aufweist. 

Magnesium aus Bio-Meerlattich ist auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.
Nicht jeder schafft es, täglich ausreichend Magnesium über die Nahrung aufzunehmen. Dabei ist dieser Mineralstoff sehr wichtig, denn Magnesium spielt eine entscheidende Rolle für die Aufrechterhaltung einer guten Gesundheit. Es beeinflusst unter anderem die Gemütslage, die Konzentration und das Energielevel. In unserer heutigen, geschäftigen und anspruchsvollen Gesellschaft ist das besonders relevant. Magnesium trägt außerdem dazu bei, dass Knochen und Muskeln stark und gesund bleiben, was sowohl für Sportler als auch für Menschen, die gesund altern möchten, von Vorteil sein kann.

Einige magnesiumhaltige Nahrungsquellen sind:
• Kakao
• Kerne und Samen: 
Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Chiasamen, Leinsamen, Hanfsamen
• Nüsse: Cashewkerne, Mandeln, Haselnüsse, Paranüsse
• Sojabohnen
• Hülsenfrüchte: 
Linsen, Kichererbsen, Erbsen
• Schalentiere: Austern, Muscheln
• Vollkorngetreide: Hirse, Roggenbrot, Wildreis, Naturreis
• Meeresalgen: Kelp, Wakame, Nori, Meerlattich
• Fisch: Anchovis, Sardinen, Makrele, Lachs
• Gemüse: dunkles Blattgemüse (Spinat, Mangold), Grünkohl, Brokkoli, Kürbis, Spargel
• Obst: Avocado, Feigen (getrocknet), Banane, Datteln (getrocknet), Brombeeren, Himbeeren

Hier finden Sie das Rezept für Räucherlachs mit einem japanischen Twist.

Das Gericht kann sowohl auf Tellern als auch als Bowl serviert werden.

Zutaten (für 2 Personen):
Für den Lachs
• 200 g Räucherlachs (in Scheiben)
• 1 kleine rote Zwiebel
• Frischer Dill 

Salatcreme
• 3 EL Mayonnaise
• 1 TL frischer Zitronensaft
• ½ TL Sojasauce

Für die erste Schicht
• 2 EL Kürbiskerne
• 120 g Zucchini
• 120 g Salatgurke
• 1 reife Avocado
• 100 g Wassermelonenwürfel
• 2 EL Wakame Salat (optional)
• Schwarzer Sesam, Meeresspargel (Queller), frischer Dill zum Garnieren

Zubereitung:
1. Räucherlachs
• Den Lachs in Streifen schneiden.
• Rote Zwiebel fein würfeln.
• Dill fein hacken.
• Alles in einer Schüssel miteinander vermengen.

2. Salatcreme
• 
Mayonnaise, Zitronensaft und Sojasauce miteinander verrühren. 

3. Erste Schicht (Vorbereitung)
• Kürbiskerne ohne Öl in einer Pfanne rösten, bis sie duften, anschließend abkühlen lassen.
• Wassermelone in mundgerechte Würfel schneiden.
• Zucchini schälen und mit einem Spiral- oder Julienneschneider in lange, dünne Streifen schneiden.
• Salatgurke schälen und mit einem Sparschäler in dünne Bänder schneiden.
• Avocado halbieren, entkernen und in Würfel oder Scheiben schneiden.
• Zucchini, Gurke, Avocado und Wakame Salat auf zwei Tellern verteilen.

4. Anrichten
• Den Lachs auf der vorbereiteten Zusammenstellung verteilen.
• Wassermelonenwürfel dazwischen anrichten.
• Die Salatcreme darüber verteilen oder als kleine Tupfen darauf geben.
• Servieren mit Queller, gerösteten Kürbiskernen, schwarzem Sesam, frischem Dill und einer Zitronenscheibe, oder nach eigenem Geschmack garnieren.

Guten Appetit und einen schönen Sommer!

Romy kocht gerne und stellt Ihnen jeden Monat ein leckeres, einfach zuzubereitendes gesundes Rezept vor! Damit möchte sie jeden dazu inspirieren, sich gesund zu ernähren und Spaß am Kochen zu finden.

Romy's recept